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FACTA
Ausgabe III, Juni 2015
&
Aktuelles zu Latein und Griechisch
FIGURAE
 
Das aktuelle Zitat
Die alten Sprachen sind Teil und Fundament unserer kul­turellen Umwelt. Jede Schü­ler­ge­ne­ration soll genügend altsprachlich Gebildete her­vorbringen, um diese philolo­gisch-historische Dimension im kollektiven Gedächtnis zu erhalten.
Prof. Dr. Heidi Wunderli-Allenspach, Alt Rektorin ETH Zürich
News
Die Kantone BL, BS, SG und AR sind alle von der Bedeutsam­keit des Faches Latein über­zeugt: Sie führen den Lehrplan 21 mit Latein ein.
Ein Artikel aus dem „Beobach­ter“ über das Latinum an den Hoch­schulen.
Im Beitrag von Radio RTS wird auf die Gefahr eingegangen, dass Latein und Griechisch künftig am Collège in Frank­reich massiv geschwächt wer­den.
Ein offener Brief von Prof. Dr. R. Wachter an die Rektorinnen und Rektoren der Schweizeri­schen Mittel- und Hochschulen.
Um den Menschen und seine Religiosität zu verstehen, er­forschte Walter Burkert Verhal­tensbiologie, babylonische Schöfpungsmythen und griechi­sche Dramen. Er war ein Ge­lehrter mit universaler Bildung, vielleicht einer der letzten.
 
Welt der Wörter
πράττω (griech.: prátto): ich tue
Was man nicht alles tut, wenn man praktisch veran­lagt ist! Die eine eröffnet eine Praxis, ein anderer prak­tiziert Yoga, einer wird Chiro­praktiker. Manchmal muss man’s aber ganz pragmatisch sehen und zuerst einmal ein Praktikum absolvieren, bevor man dann von der Theorie in die Praxis wechselt. Längst nicht alles ist praktikabel, aber mit viel Übung – il faut pra­tiquer, pratiquer, prati­quer – klappt’s meistens, das ist gängige Praxis. But please: No practical jokes! Was man nicht alles tun kann mit die­sem griechischen Wort: pra­ticamente tutto!
Agenda
du 22 juillet au 16 août 2015
Spectacle tout public du Projet Stoa à voir au Parc du musée du Laténium (Hauterive, NE).
bis am 17. Juni 2016
Im 3. Jahrhundert v. Chr. prägen die Kelten nördlich der Alpen das erste Geld. Mehr als zwei­hundert Jahre lang werden kel­tische Mün­zen verloren, ver­graben und geopfert.
bis am 14. März 2016
Le projet „Veni, vidi, ludique“, ce sont trois expositions sur le thème des jeux et des jouets dans l’Antiquité.
29./30. August 2015
Zum 20. Mal beleben über 700 Mitwirkende die altehrwür­di­gen Ruinen von Augusta Rau­rica. Gladiatoren, Legionä­re, Tän­zerinnen und Musikan­ten, aber auch Schmiede, Stein­metze, Korb­flechterinnen und Gold­schmie­de erfüllen die Rö­mer­stadt mit pulsierendem Le­ben.